Schornsteinfeger sorgen seit Generationen mit ihrer Arbeit für Sicherheit und tragen – heute mindestens genauso wichtig – zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt bei. Unsere Schornsteinfeger leisten darüber hinaus weit mehr: Sie sind auch Berater für Emissionsschutz, Energieeffizienz und Gebäudesicherheit und beraten Eigentümer von Immobilien und Betreiber von Industrieanlagen in allen Fragen zu Energieeinsparungen, Brandschutz, Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung oder wichtige Verordnungen, die es zu beachten gilt.

Auf den nachstehenden Registerkarten finden Sie – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – ausführliche Beschreibungen der Dienstleistungen, die unsere Schornsteinfeger anbieten.

Schornsteinfegerarbeiten  –  Messen und Kehren

Die typischen Schornsteinfegerarbeiten umfassen die Kehr- und Überprüfungsarbeiten basierend auf den Vorgaben der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) sowie die umweltschutztechnischen Messungen gemäß der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen – 1. BImSchV).

Die Traditionsaufgaben des Handwerks werden schon seit etlichen Jahrzehnten von den Schornsteinfegermeistern/innen und Schornsteinfegergesellen/innen ausgeführt. Seit 2013 haben Sie als Kunde auf Grundlage des Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) die freie Wahl, welchen Schornsteinfeger Sie mit Reinigungs-, Mess- und Überprüfungsarbeiten beauftragen.

Nach dem neuen Schornsteinfeger-Handwerksgesetz wird den Hauseigentümern die Verantwortung dafür übertragen, dass alle auf dem Feuerstättenbescheid vermerkten Mess- und Kehrtätigkeiten an den Feuerungsanlagen fristgerecht durchgeführt werden. Der Feuerstättenbescheid gibt darüber Auskunft, welche Reinigungs-, Überprüfungs- und Messarbeiten an den Feuerungsanlagen durchzuführen sind und verzeichnet auch die jeweils einzuhaltenden Fristen.

Die Ausführung von Schornsteinfegerarbeiten können Sie frei an dafür zugelassene Schornsteinfeger übertragen, die Ihnen die ordnungsgemäße Durchführung nach Abschluss der Arbeiten auf dafür vorgesehenen Formularen bestätigen. Handelt es sich bei dem Schornsteinfeger nicht um den zuständigen bevollmächtigen Bezirksschornsteinfeger (bBS) müssen Sie den Nachweis über Schornsteinfegerarbeiten an Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfeger weiterleiten.

Dieser überwacht die Durchführung der vorgeschriebenen Arbeiten und die Einhaltung der Fristen und löst ggf. Mahnungen bzw. Ersatzvornahmen aus.

Messen und Kehren nach KÜO

Die Kehr- und Überprüfungsordnung enthält die Aufgaben des Schornsteinfegerhandwerks zur Erhaltung der Betriebs- und Brandsicherheit, des Umweltschutzes, der Energieeinsparung und des Klimaschutzes. Die KÜO enthält Vorgaben über die Art der zu prüfenden Anlagen, Zeiträume und Grenzwerte sowie über Verfahren, die bei der Reinigung oder Überprüfung einzuhalten sind.

Immissionsschutzmessungen gemäß 1. BImSchV

Die Immissionsschutzmessung dient in erster Linie dem Umweltschutz. Der Schornsteinfeger ermittelt im Rahmen dieser Messung den Abgasverlust bei Öl- und Gasheizungen und kontrolliert, ob und in welchen Mengen umweltbelastende Partikel über Heizabgase in die Umwelt gelangen. Dabei orientiert er sich an gesetzlichen Grenzwerten.

Bestimmung des Abgasverlustes

Der Schornsteinfeger errechnet auf Basis der von ihm erhobenen Messdaten den Wärmeverlust über die Heizabgase in Prozent. Ist dieser Wert zu hoch, arbeitet die Anlage ineffizient und unwirtschaftlich, da zu viel Wärme ungenutzt durch den Schornstein entweicht. Der Gesetzgeber schreibt bestimmte Grenzwerte für den Abgasverlust vor: Je nach Nennwärmeleistung der Anlage darf der Wert bei 9 Prozent (über 50 kW), 10 Prozent (über 25 bis 50 kW) und 11 Prozent (von 4 bis 25 kW) liegen. Die Resultate der Abgasverlustmessung geben Hausbesitzern bzw. Wohnungseigentümern wichtige Ansatzpunkte zur Energieeinsparung und zum umweltfreundlichen Heizen.

Rußzahl und Ölderivate

Neben der Abgasverlustmessung kontrolliert der Schornsteinfeger bei Ölheizungsanlagen die Heizabgase auch auf Rußablagerungen und Ölrückstände (=Ölderivate). Dabei entnimmt er Proben aus dem Abgasstrom zur Auswertung und vergleicht das Filterergebnis mit den vorgeschriebenen Grenzwerten. Die dabei ermittelte Rußzahl dient als Maß für die Rußkonzentration. Erhöhte Mengen an Ruß oder Ölrückständen geben häufig Hinweise auf einen fehlerhaften Betrieb der Anlage. Defekte Anlagen belasten die Umwelt mit schädlichen Emissionen und treiben den Brennstoffverbrauch in die Höhe. Daher prüft der Schornsteinfeger das Emissionsverhalten von Heizungsanlagen und weist die Besitzer gleichzeitig auf mögliche Mängel der Anlage hin.

CO und Staub

Bei Heizungsanlagen für feste Brennstoffe (Scheitholz, Pellets, Kohle usw.) kontrolliert der Schornsteinfeger die Menge an umweltbelastenden Staubpartikeln sowie die Kohlenmonoxid (CO)-Konzentration in den Heizabgasen. Auch bei diesen Anlagen gibt es bestimmte Grenzwerte für CO und Staub, die nicht überschritten werden dürfen. Die Menge der ausgestoßenen Partikel ermittelt der Schornsteinfeger über eine Probe des Abgasstroms.

Treten Abgase mit erhöhter CO-Konzentration in den Aufstellraum aus, ist dies gefährlich für die Bewohner. Aus diesem Grund prüft der Schornsteinfeger zudem, ob eine ungehinderte, vollständige Ableitung der Abgase möglich ist.

Unser Tipp:

Feinstaubmessungen werden sind ab 2013 Pflicht für bestimmte Holzpelletheizungen, Scheitholzkessel und Hackschnitzelheizungen und können auch vom Schornsteinfegermeister vorgenommen werden.
Ebenso kann die Feststoffmessung für Feuerungsanlagen mit Kohle, Anthrazit-Kohle vom Schornsteinfegermeister durchgeführt werden. 

Energieberatung

Um eine aussagekräftige Energieberatung durchzuführen, sind fundierte Kenntnisse der verfügbaren Heizsysteme, üblicher Energieverbräuche und dem Emissionsverhalten von Feuerstätten notwendig. Ferner gibt es zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Vorschriften die zu berücksichtigen sind.
Als qualifizierter Gebäude-Energieberater untersuchen unsere Schornsteinfegermeister und Energieberater für Sie die energetische Qualität ihrer Gebäudehülle, Warmwasserversorgung und Heizungswärmeversorgung fachlich versiert und herstellerunabhängig.

Unser Tipp:
Fragen Sie einen qualifizierten Schornsteinfegermeister und Energieberater an, der eine systematische, vollständige und transparente Datenaufnahme macht. Einen Energieberater, der mit verschiedensten Anlagen und Gebäudetypen vertraut ist und die notwendige Messtechnik fachgerecht einzusetzen versteht sowie die Ergebnisse in verständlicher Weise auswertet und präsentiert.

Sie dürfen von unseren Energieexperten die richtigen Schlussfolgerungen und optimale Empfehlungen zur weiteren Energieeinsparung und Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses erwarten.
Unsere BAFA zugelassener Energieberater im Mittelstand beraten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Energieausweis

Seit 2009 ist der Energieausweis Pflicht. Der Energieausweis gehört also nunmehr zum Gebäude dazu. Er bewertet den energetischen Zustand eines Gebäudes.

Mit dem Energieausweis können Mieter, Pächter und Käufer unkompliziert den Energiebedarf bzw. -verbrauch verschiedener Häuser miteinander vergleichen. Ähnlich wie beim Energieeffizienzlabel bei Elektrogeräten werden Gebäude anhand eines Bandtachos mit einer Farbskala von Grün bis Rot entsprechend ihres Energiebedarfs bzw. -verbrauchs eingeordnet. Energieausweise geben Aufschluss über die zu erwartenden Energieverbräuche und damit auch indirekt über die potenziellen Energiekosten für Heizung und Warmwasser. Da die Energiekosten stetig steigen und die Nebenkosten heute schon eine Art zweite Miete sind, ist der Energieausweis eine sinnvolle Hilfe bei einer möglichen Entscheidung über Kauf oder Anmietung einer Immobilie. Aber auch für den Hauseigentümer ist der Energieausweis nützlich, um Informationen über den Verbrauch seines Hauses die Mietnebenkosten im Voraus kalkulieren zu können.

Der Energieausweis beinhaltet gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) Informationen zum Gebäude und zu seiner Beheizung sowie die Energiekennwerte des Objekts.
Energieausweise werden von Fachleuten ausgestellt, die über eine Qualifikation verfügen, die im § 21 der EnEV geregelt ist. Der Energieausweis bleibt nach der Ausstellung 10 Jahre gültig.
Die Deutsche Energie Agentur dena hat alle Anforderungen übersichtlich dargestellt, um den energetischen Ausgangszustand des Gebäudes zu erfassen. Mit diesen Informationen wird der Energieverbrauch des Gebäudes sehr transparent.

Sie können sowohl bedarfsorientierte Energieausweise als auch verbrauchsorientierte Energieausweise nach Energieeinsparverordnung (EnEV) für Ihre Immobilie erhalten.

Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis?

Für Wohngebäude mit max. 4 Wohneinheiten, mit Bauantrag vor dem 01. November 1977, müssen nach dem 01.10.2008 Energieausweise auf der Grundlage des Energiebedarfs, also Bedarfsausweise, ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die bei Fertigstellung, die Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.

Bei Wohngebäuden die nach dem 1. November 1977 erstellt worden sind und/oder mehr als 4 Wohneinheiten haben, besteht Wahlfreiheit zwischen dem Energieausweis auf Grundlage des Bedarfs oder des Verbrauchs.
Der Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt darin, dass beim Verbrauchsausweis lediglich der Energieverbrauch der letzten 3 Jahre die Grundlage für die Berechnung bildet. Da dieser aber erheblich vom Heizverhalten der Bewohner und natürlich auch von der Personenzahl in einem Objekt abhängt, sind Abweichungen bei den realen Werten nicht auszuschließen.
Beim Bedarfsausweis hingegen wird das Gebäude mit allen Einzelheiten (z.B. Wandaufbau, Fenster, Heizungsanlage, usw.) auf seine energetische Qualität beurteilt. Daher ist das Ergebnis gerade im Hinblick auf evtl. geplanten Sanierungsmaßnahmen wesentlich aussagekräftiger.

Unser Tipp:

Wir empfehlen die Verwendung des Bedarfsausweises. Hier werden die Daten von einem ausgewiesenen Experten erhoben. Die Daten sind objektiver und ermöglichen eine bessere Vergleichbarkeit von Gebäuden im Hinblick auf die Energieeffizienz.

Energieaudit

Das Energieaudit hilft, um Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der Energiekosten festzustellen. Beim Energieaudit nach EN 16247-1 wird ermittelt, wo im Unternehmen wie viel Energie verbraucht wird. Daraus wird gleichzeitig erkennbar, an welchen Stellen Einsparpotenziale bestehen. Der wirtschaftliche Nutzen des Energieaudits ist nicht zu unterschätzen.

Au der Grundlage der Energieeffizienz-Richtlinie RL 2012/27/EU (Energy Efficiency Directive – EED) der EU-Kommission, die seit dem 04.12.2012 in Kraft ist, trat am 22. April 2015 in Deutschland die novellierte Fassung des Energiedienstleistungsgesetzes EDL-G in Kraft. In den §§ 8 – 8d EDL-G ist die Verpflichtung von Unternehmen, die kein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) sind, zur Durchführung periodischer Energieaudits oder zur Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001 oder EMAS, festgeschrieben worden.

Unser Tipp:
Erschließen Sie auch Energieeinsparpotenziale in Ihrem Unternehmen. Es lohnt sich. Unsere Energieexperten unterstützen Sie bei der Vorbereitung und Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1.

Brandschutz

Die Brandschutzvorsorge durch das Schornsteinfeger-Handwerk ist so wichtig wie eh und je. Jedes Jahr finden Schornsteinfeger weit über eine Millionen gefährliche Mängel an Feuerungsanlagen.
Für Ihre Sicherheit führen wir die Kontrolle neuerrichteter oder geänderter Schornsteine, Abgasleitungen und Feuerstätten auf Einhaltung der Bauvorschriften durch.
Auch die klassischen Schonsteinfegerarbeiten und Kontrollmessungen sind wichtige Bausteine für Ihre Sicherheit in Wohngebäuden und gewerblichen Objekten. Die Schornsteinfegermeister tragen ganz entscheidend dazu bei, den Austritt von gefährlichen Gasen aus Abgas- und Gasleitungen und bei Feuerungsanlagen zu verhindern.

Als kompetente Partner für Brandschutz prüfen und begutachten wir Immobilien, Wohnungen und Gewerbe-Objekte hinsichtlich ihrer Sicherheit. Geben Sie uns auch Informationen über Störungsmeldungen z.B. an Ihrer Feuerungsanlage. Wir leiten dann die erforderlichen Maßnahmen für Sie ein und können auch damit für ein Stück mehr Sicherheit sorgen.
Als kompetente Partner für Brandschutz prüfen und begutachten Schornsteinfeger Immobilien, Wohnungen und Gewerbe-Objekten hinsichtlich ihrer Sicherheit. Präventiv kann die rechtzeitige Installation von Brandmeldern helfen, Leben zu retten, wenn es einmal zu einem Brand kommen sollte. Unsere Schornsteinfeger planen und installieren Rauchwarnmelder und beraten Sie über den Einsatz dieser Geräte.

Unser Tipp:

Unsere Brandschutztechniker führen für Sie folgende Dienstleistungen aus:

  • Allgemeine brandschutztechnische Beratung
  • Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung
  • Brandschutztechnisches Gebäudemanagement
  • Unterstützung bei der Durchführung der öffentlich-rechtlichen Brandverhütungsschau
  • Beratung der Bauvorlageberechtigten und Architekten im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes in den Gebäudeklassen 1 – 3
  • Brandschutztechnische Unterweisung z.B. für Brandschutzhelfer
  • Beratung und Überprüfung Flucht- und Rettungswege und Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen.
  • Überprüfung der Aufstell- und Bewegungsflächen für die Feuerwehr
  • Bewertung von bestehenden Objekten aus Sicht des baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutzes

Das Wort „Lüften“ klingt sehr simpel, doch verbirgt sich dahinter ein relativ komplexer Zusammenhang. Wer viel lüftet, der verbraucht viel Energie. Mit jedem Luftwechsel geht jedoch auch teuer aufgeheizte Raumluft verloren und die frische aber kalte Außenluft muss erneut unter Energieeinsatz aufgeheizt werden. Lüftet man zu wenig, dann kann die entstehende Feuchtigkeit nicht abtransportiert werden und die Gefahr der Schimmelpilzentstehung wächst.

Früher fand in den Gebäuden aufgrund einer mangelhaft dichten Gebäudehülle mit undichten Fenstern automatisch eine kontinuierliche Lüftung statt. Unter energetischen Gesichtspunkten ist dies aber nicht wünschenswert und sehr verlustbehaftet.

Bei Niedrigenergie- und Passivhäusern hat die Frage der Lüftung aus energetischer Sicht große Bedeutung bekommen. Hier bietet sich als beste Möglichkeit die kontrollierte Wohnungslüftung und ggf. sogar mit Wärmerückgewinnung an.

Versorgt eine lüftungstechnische Anlage Arbeitsstätten, fällt Sie automatisch unter das Arbeitsschutzgesetz und die untergeordneten Regelwerke und muss permanent auf dem Stand der Technik gehalten werden. Dieser entspricht aktuell der Hygieneinspektion an Lüftungs- und Klimaanlagen (RLT) nach VDI 6022, wonach dieses technische Regelwerk auch zwingend umzusetzen ist.

In der Arbeitsstättenverordnung (§4) wird verlangt, dass raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) regelmäßig auf ihre Funktion geprüft werden müssen.

In der VDI 6022 entspricht diese Prüfung der so genannten Hygieneinspektion. Diese ist für RLT-Anlagen in Abständen von 2 Jahren (Anlagen mit Luftbefeuchter) bzw. 3 Jahren (Anlagen ohne Luftbefeuchter) vorzunehmen. Die Anlagenprüfungen müssen durch qualifiziertes Personal durchgeführt werden und bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, um im „Ernstfall“ auch rechtssicher zu sein.

Unser Tipp:

Die mobilen Schornsteinfeger ermöglichen es Ihnen, die Betriebssicherheit und Wirksamkeit Ihrer Lüftungs- und Klimaanlagen sicherzustellen. Unsere Dienstleistungen umfassen:

  • Hygieneinspektion an Lüftungs- und Klimaanlagen nach VDI 6022
  • Baubegleitende und wiederkehrende Prüfungen
  • Unterstützung bei Genehmigungsverfahren durch Behörden unter Berücksichtigung der Bauordnung
  • Bestandsaufnahme und Analyse von Verbesserungen
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Messungen der Luftqualität, des Luftstroms und der Behaglichkeit
  • Energetische Inspektion von Klimaanlagen
  • Erstellung von Gutachten
  • bis hin zur Reinigung von Lüftungsanlagen, von verfetteten Dunstabzugshauben und Wärmeaustauschern

Wussten Sie schon, dass in Deutschland ca. 5000 Menschen durch die Folgen eines Wohnungsbrandes schwer verletzt werden und ca. 10 Prozent davon Opfer von giftigen Rauchgasen werden und sterben. Insgesamt werden über eine Milliarde Euro an Brandschäden im Privatbereich in Deutschland jährlich durch Brände verursacht.

Daher ist es nur gut und konsequent, dass der Gesetzgeber in vielen Bundesländern den Einbau von Rauchmeldern (auch Rauchwarnmelder – RWM genannt) vorgeschrieben hat.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass es meist nicht das Feuer ist, das zu Todesfällen führt, sondern bereits der entstehende Rauch. Dieser verbreitet sich schneller als Feuer und kann zum Tode führen. Etwa 80 % aller Todesopfer bei Bränden erliegen einer Rauchvergiftung. Unter dieser Voraussetzung sind Rauchwarnmelder der wirksamste Schutz. Besonders sicher gelten dabei funkvernetzte Systeme.

Der Schutz durch Rauchwarnmelder ist nachweislich, mit ihnen können Leben gerettet und Hunderte von Toten verhindert werden, wenn geeignete Geräte ordnungsgemäß und funktionstüchtig verbaut werden. Mittlerweile gibt es Rauchmelder in jedem Baumarkt zu kaufen und sie werden in großer Stückzahl im privaten Bereich verbaut.

Bei der Installation müssen aber die Gegebenheiten des Gebäudes genau beachtet werden, damit der Rauchwarnmelder auch tatsächlich im Brandfall den lebensrettenden Alarm auslöst.

Um das zu gewährleisten, ist es sinnvoll, einen kompetenten und geschulten Berater für Rauchwarnmelder zu Rate zu ziehen, der seine Fachkenntnis durch entsprechende Qualifikationen nachgewiesen hat.

Rauchwarnmelder sind nicht gleich Rauchwarnmelder. Dies konnte durch eine Untersuchung der Stiftung Warentest belegt werden. Nur rund 40 % der Geräte erhielten das Qualitätsurteil „Gut“, der Rest war befriedigend oder sogar mangelhaft. Dennoch sind die besten Geräte nicht zugleich auch die teuersten. Es lohnt sich also, einen Fachmann hinzuzuziehen, der sich mit den auf dem Markt befindlichen Geräten auskennt.

Unser Tipp:

  • Wir beraten Sie bei der Auswahl zu installierenden Geräte oder Systeme
  • Wir beraten Sie bei der Positionierung und beim Anbringen des Rauchwarnmelders und führen dies auf Wunsch auch für Sie aus.
  • Wir unterstützen Sie bei der Inbetriebnahme der Geräte und Einweisung in Betrieb und Wartung.

Schimmelpilzanalyse

Schimmelpilze in Wohnräumen sind heute leider keine Seltenheit mehr. Durch Energiesparmaßnahmen an Gebäuden wird deren Gebäudehülle oft hermetisch abgedichtet, um entsprechende Wärmeverluste zu vermeiden.

Oft wird dabei aber vergessen, dass ausreichende Luftwechsel für ein hygienisches Raumklima benötigt werden damit die anfallende Raumfeuchte durch Ausdünstungen, die beim Kochen, Waschen, Baden, Duschen entsteht, kontinuierlich abgeführt wird.

Bei Gebäudemodernisierungen kommt es nach dem Einbau dichter Fenster nicht selten als Folge zu geringem Luftwechsel und zu Schimmelpilzbefall, der nicht nur gesundheitsgefährdend ist, sondern auch die Bausubstanz zerstört.

Schimmelpilzbefall ist sehr ernst zu nehmen. Es kann zu gesundheitlichen Schädigungen wie Hautrötungen, Niesen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und auch zu Langzeitschäden kommen.

Brenzlich wird die Situation immer dann, wenn sich die Schimmelpilze stark vermehren und man ihre Sporen einatmet.

Schimmelpilze brauchen Feuchtigkeit, Nährstoffe und die richtige Raumtemperatur. Nährstoffe sind in der normalen Raumluft reichlich vorhanden, so dass Feuchtigkeit und Temperatur für die Schimmelpilzentstehung in Wohnräumen entscheidend sind. Richtiges Heizen und regelmäßiges Lüften sind ein guter Schutz vor Schimmelpilzen.

Besteht der Verdacht eines Schimmelpilzbefalls, werden Fangschalen für Schimmelpilzsporen aufgestellt, deren Inhalt dann in Fachlaboren untersucht wird. Zusätzlich können auch Proben von befallenen Stellen genommen werden. Auf Basis der Laboruntersuchungen wird von unseren mobilen Schornsteinfegern die Schimmelpilz-Belastung in Ihren Wohnräumen untersucht.

Unsere Fachberater können Ihnen dann die Zusammenhänge ausführlich erläutern und mit Ihnen zusammen Maßnahmen zur Beseitigung und zukünftigen Vermeidung besprechen.

Unser Tipp:

Um Schimmelpilzbefall zu beseitigen, brauchen Sie professionelle Hilfe. Zunächst müssen die Ursachen für die Entstehung gefunden werden. Unsere Fachberater werden dazu zunächst die Gesamtsituation analysieren, bevor weitergehende Testverfahren angewendet werden. Von den Schimmelpilz-Experten können schlussendlich auch wirksame Renovierungsmaßnahmen mit entsprechenden Baustoffen etc. vorgeschlagen werden.

Thermografie

Die Thermografie (Wärmebildaufnahme) ist ein Verfahren, bei dem die Wärmeverluste sichtbar gemacht werden können. Mittels Wärmebildern kann eine Schwachstellenanalyse an ihrem Gebäude durchgeführt werden.  Farblich abgestuft lassen sich die Oberflächentemperaturen der Gebäudehülle ermitteln. Besonders helle Farben zeigen hohe Oberflächentemperaturen und damit verbundene große Wärmeverluste an. Hiermit lassen sich leicht unsichtbare Wärmebrücken oder Orte mit mangelhafter Dämmung ausfindig machen und die entstehenden Wärmeverluste abstellen.

Natürlich lassen sich mit der Thermografie nicht nur Schwachstellen auffinden. Die Thermografie kann auch dazu genutzt werden, die Wirksamkeit von Sanierungsmaßnahmen zu verifizieren. Wärmebilder nach einer Sanierungsmaßnahme können aufzeigen, ob die Oberflächentemperaturen der sanierten Bereiche deutlich reduziert worden sind. Für den Gebäude- / Hausbesitzer bringt das die Sicherheit, das Geld effektiv angelegt zu haben und aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen, auch mit spürbaren Kostenersparnissen beim Energieverbrauch rechnen zu können.

Hier ist Erfahrung wichtig. Es nützt nichts, wenn eine ungeübte Person Wärmebilder von Ihrem Gebäude macht. Für die richtige Interpretation der Wärmebilder und Ableitung von Energieeinsparmaßnahmen braucht man Sachverstand und Erfahrung.

Würde man beispielsweise alleine das Wärmebild eines durch die Sonne aufgeheizten Daches sehen, könnte man auf den Gedanken kommen, dass hier große Verluste durch die mangelhafte Wärmedämmung des Daches entstehen. Da jedoch die hohen Oberflächentemperaturen des Daches nicht von den beheizten Wohnräumen, sondern von der Sonnenstrahlung herrühren, könnte ein Nicht-Fachmann zu falschen Schlussfolgerungen kommen.

Unser Tipp:

Nutzen Sie daher die langjährige Erfahrung unserer Schornsteinfeger in energetischen Fragen rund um Ihr Gebäude. Die meisten unserer Schornsteinfegermeister sind auch Gebäude-Energieberater im Handwerk und somit mit dem Verfahren der Thermografie bestens vertraut.

Gashausschau

Für die Gasfeuerstätten in ihrem Anwesen liegen die Verkehrssicherungspflichten gemäß den Technischen Regeln für Gasinstallation (TRGI) beim Gebäudeeigentümer bzw. bei den Betreibern von Gasfeuerstätten. Daraus ergeben sich auch für Vermieter entsprechende Prüfungs- und Instandhaltungspflichten.

Gebäudeeigentümer und Vermieter sind für die Sicherheit der Gasinstallation ab der Hauptabsperreinrichtung (HAE) verantwortlich.

Alle frei verlegten Erdgasleitungen innerhalb eines Gebäudes sind jährlich auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen.

Die jährliche Überprüfung der häuslichen Gasinstallation kann auch durch Ihren Schornsteinfeger erfolgen, d.h. gegen einen geringen Kostenaufwand prüfen unsere Schornsteinfegermeister für Sie alle frei verlegten Erdgasleitungen auf ordnungsgemäßen Zustand, Absperreinrichtungen am Hausanschluss und am Zähler auf freie Zugänglichkeit und Leitungsöffnungen auf vorgeschriebene Be- und Entlüftung bei nachträglich angebrachten Verkleidungen.

Sie erhalten kostengünstig einen ausführlichen Prüfbericht vom kompetenten Fachmann.

Unser Tipp:

Lassen Sie die Gashausschau vom Fachmann durchführen, damit haben Sie im Schadensfall den schriftlichen Nachweis, dass Ihre Gasleitungen regelmäßig überprüft wurden. So können Sie sich gegenüber Schadensersatzansprüchen sicher entlasten.

Neben dem Mehr an Sicherheit für Hausbesitzer und Vermieter, werden Schäden an Gasleitungen / Gasinstallationen frühzeitig erkannt und damit die Betriebssicherheit erhöht.

Holzfeuchtemessung

Die Bio-Energie – Das Heizen mit Holz ist wieder im Trend. Immer mehr Bürger nutzen diese fossile (regenerative) Energie bereits.

Haben Sie einen Holzofen, Kachelofen, Kaminofen oder offenen Kamin in Ihrer Wohnung oder ihrem Haus in Betrieb und wussten Sie schon, dass ein Raummeter lufttrockenes Laubholz mit 15% Restfeuchte (wiegt ca. 450 Kilogramm) so viel Heizenergie wie 210 Liter Heizöl oder 385 Kilogramm Braunkohlenbriketts liefert?
Beim Heizen mit Holz kommt es jedoch öfter zu Problemen.
Feuchtes Holz führt zu einem erhöhten Holzverbrauch, da das Wasser erst verdampft werden muss und so ein Teile der Wärmeenergie ungenutzt verloren geht. Außerdem führt dies auch zu Geruchsbelästigungen und Glanzrußbildung im Schornstein und Ofen.

Als Folge sind aufwendige Reinigungsarbeiten von Schornstein und Ofen notwendig, um den Brandschutz zu gewährleisten. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Sie trockenes Heizholz verwenden, führen Sie eine Holzfeuchtemessung durch.
Bedingt durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes stellt sich im Holz je nach den äußeren Bedingungen eine gewisse Feuchte, die sogenannte Ausgleichsfeuchte ein.

Es existieren verschiedene Methoden, um die Holzfeuchte zu ermitteln.

  • Darrtrocknung
  • Holzfeuchtebestimmung über die relative Luftfeuchte
  • Dielektrische Holzfeuchtemessung
  • Widerstands – Kontaktfeuchtemessung mit Einstechelektroden

Darrtrocknung:

Mit dem Darrverfahren lässt sich die Holzfeuchte sehr genau ermitteln. Aus der hohen Genauigkeit resultiert aber auch ein hoher Aufwand. Bei der Darrtrocknung wird der Probekörper in einem Darrofen bei 103°C so lange getrocknet, bis das Gewicht nicht mehr abnimmt. Nach einer Abkühlung im Exsikkator (Feuchteabschluss) werden die darrgetrockneten Einzelproben erneut ausgewogen.

Dielektrische Holzfeuchtemessung:

Diese Messung der Materialfeuchte geschieht indirekt über die Bestimmung der Dielektrizitätskonstante. Dies erfolgt durch eine Kapazitätsmessung über ein hochfrequentes elektrisches Feld, das das Material störungsfrei durchdringt. Es entstehen durch die Messung am Holz keine sichtbaren Schäden, da die Messung kontaktlos, bzw. nur durch Auflegen des Messgerätes erfolgt.

Holzfeuchtebestimmung über die relative Luftfeuchte:

Die Holzfeuchte wird hier anhand der Luftfeuchte ermittelt. Holz ist hygroskopisch und reagiert somit auf Schwankungen der Luftfeuchtigkeit: wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt, fällt auch die Holzfeuchtigkeit, und umgekehrt. Es gibt also einen konstanten Zusammenhang zwischen der Luftfeuchtigkeit und der Holzfeuchte. Um die Luftfeuchte zu bestimmen wird ein Aspirations-Psychrometer verwendet.

Widerstands – Kontaktfeuchtemessung mit Einstech-Elektroden:

Im Bereich zwischen 7% und 28% Holzfeuchte kann das Widerstandsmessverfahren sehr gut eingesetzt werden. Hier korreliert der elektrische Widerstand gut mit dem Wasseranteil im Holz. Ab einer Holzfeuchte von ca. 28% ist in etwa die chemische Wasseraufnahmefähigkeit erreicht. Man spricht auch vom Fasersättigungspunkt, bzw. besser vom Fasersättigungsbereich. Steigt der Wasseranteil über 28%, so wird zusätzlich freies Wasser in den Zellhohlräumen aufgenommen und die Leitfähigkeit, bzw. der elektrische Widerstand verändert sich nur geringfügig. Die Holzfeuchte ist dann mit dem Widerstands-Kontaktfeuchtemesser nicht mehr genau messbar.

Unser Tipp:

Heizen Sie mit naturbelassenem, lufttrockenem Holz (am besten im Winter geschlagen), das 2 bis 3 Jahre luftig gelagert wurde. Ihr Heizholz sollte eine Restfeuchte von maximal 15 bis 20 % haben.

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Sie trockenes Heizholz verwenden, können unsere mobilen Schornsteinfeger gerne für Sie die Holzfeuchtemessung durchführen.

Feuerungstechnische Beratung

Planen Sie demnächst die Erneuerung oder Errichtung einer Heizung oder eines Kamins?

Wir beraten über den richtigen Betrieb eines Kaminofens, zu Fragen über die Aufstellung bestimmter Feuerstätten, über die Umrüstung von offenen Kaminen mit Heizkassetten und über den erforderlichen Luftverbund. Unsere mobilen Schornsteinfegermeister können Sie umfassend und professionell beraten.

Der Trend geht in den letzten Jahren vermehrt hin zu fossilen Brennstoffen. Immer mehr Menschen planen wieder mit Holz zu heizen.

Holz verbrennt in der Umweltbilanz nahezu CO2 neutral. Beim Verbrennen von Holz wird nämlich nur so viel CO2 frei wie der Baum brauchte um zu wachsen. Auch die Art der Wärmeabgabe und der Lichteinfluss löst es bei vielen Menschen ein Gefühl von Gemütlichkeit und Wohlbehagen aus.

Unser Tipp:
In Ihrem eigenen Interesse sollte beim Heizen mit Holz die Holzfeuchte bei ca. 15% liegen, je feuchter das Holz ist, umso weniger Energie erhalten Sie beim Verbrennen daraus. Sollten Sie sich für die Einrichtung eines Holzofens oder Kamins entscheiden, können wir Sie beim Kauf beraten.

Feuerstättenreinigung

Wussten Sie schon, dass durch die Verbrennung von Öl oder Holz Ablagerungen in Ihrem Heizkessel entstehen? Dies ist keine Fehlfunktion Ihrer Heizung bzw. Heizkessels, sondern das Ergebnis des Verbrennungsvorgangs. Doch sollten Sie beachten, dass diese Ablagerungen unnötig die Energie-Effizienz verringern.

Unsere mobilen Schornsteinfeger sind auf die ordnungsgemäße Reinigung von

  • Ölheizungskesseln
  • Ölöfen
  • Holzheizkessel
  • Kachelöfen für feste oder flüssige Brennstoffe
  • einschließlich der Rauchrohre

in einer handwerklich guten und zuverlässigen Qualität spezialisiert.

Bei den Kesselreinigungen (Öl-Zentralheizung und Holzheizkessel) verwenden wir spezielle Kesselbürsten und Kesselbohrmaschinen zur Reinigung.

Mittels Spezialstaubsauger wird der anfallende Ruß entfernt. Nach der Reinigung liegen dann wieder optimierte Bedingungen für einen energieeffizienten Verbrennungsprozess vor.

Kachelöfen reinigen wir ebenfalls mechanisch mit speziellen Reinigungsbürsten. Ausbesserungen im Brennraum können bei Bedarf vorgenommen werden.

Unser Tipp:

Durch eine professionelle Heizkesselreinigung kann der Verbrauch von ÖL Heizungen um bis zu 5% verringert werden. Ihr Heizkessel bzw. Heizung heizt sich schneller auf und der Verschleiß Ihres Öl-Brenners nimmt nicht so schnell zu. Ferner wird die Umweltbelastung deutlich verringert.

Wir empfehlen auch die Wartung des Brenners im Anschluss an die Kesselreinigung, um die Verrußung des Kessels zu minimieren und Energie zu sparen.

Hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich werden die einzelnen Komponenten der Heizungsanlage aufeinander abgestimmt. Ziel ist es, die gleichmäßige Verteilung der Wärme sicherzustellen.

Thermostatventile spielen hier eine wichtige Rolle, denn diese sollen die Temperatur im Raum möglichst konstant halten. Damit dies funktioniert, benötigen die Thermostatventile den richtigen Wasserdruck. Bei zu hohem Druck wird der Heizkörper heiß, obwohl das Ventil nur sehr wenig geöffnet ist. Bei zu niedrigem Druck wird der Heizkörper erst warm, wenn das Thermostatventil ganz geöffnet ist. In beiden Fällen arbeitet das Thermostatventil nicht optimal. Mit dem hydraulischen Abgleich wird an allen Heizkörpern der optimale Wasserdruck eingestellt, so dass die Ventile effizient funktionieren. Das spart bares Geld. In der Regel sind zwischen 10 und 15 Prozent Kostenersparnis durch den hydraulischen Abgleich an Heizungsanlagen möglich.

Unser Tipp:

Um den hydraulischen Abgleich optimal durchführen zu können, sollten Ihre Heizkörper mit voreinstellbaren Thermostatventilen oder Rücklaufverschraubungen ausgestattet sein. Führen 2 Rohre zum Heizkörper ist die wichtigste Voraussetzung für den hydraulischen Abgleich bereits erfüllt.

Luftdichtheitstest

Mit einem Ventilator wird die Luft aus dem Gebäude gesaugt. Der entstehende Unterdruck sorgt dafür, dass durch eventuelle Lecks in der Gebäudehülle die Außenluft in das Gebäude eintritt. Diese Außenluft wird mit Hilfe von technischem Gerät oder ganz einfach per Hand ausgemacht und Schwachstellen so lokalisiert.
Gesetzlich sind der Wärmeschutz und die Energie-Einsparung in Gebäuden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.Zudem sind in der DIN 4108-7 die Anforderungen für die Luftdichtheit von Wohngebäuden klar definiert. Nach diesen Richtlinien müssen jede Ritze und jeder Spalt eines Hauses dauerhaft luftundurchlässig sein.

Vielen am Bau Mitwirkenden sind diese gesetzlichen Bestimmungen nicht ausreichend bekannt, so dass Bauherren sich nicht immer auf die Ausführenden verlassen können. 
Während der Bauphase wird die Herstellung der luftdichten Gebäudehülle oft nur unzureichend berücksichtigt!

Unser Tipp:

Der Luftdichtheitstest ist für alle am Bau Mitwirkenden von großem Nutzen durch:

  • Reduzierung des Heizenergieverbrauchs
  • Vermeidung von Bauschäden
  • Wärmeschutz
  • Vermeidung von Zugerscheinungen
  • Schallschutz
  • Vermeidung von Schimmelschäden
  • Anhand einer Luftdichtheitsmessung erbringen wir für Sie einen Nachweis, der bei KfW-Darlehen bei Neubauten gefordert wird.
  • Die energetisch optimale Umsetzung der Gebäudeplanung sollte das Ziel von Bauherren, Planern und Handwerkern sein.
  • Dieser Luftdichtheitstest bringt aufgrund der steigenden Energiepreise ein gutes Kosten- Nutzen-Verhältnis mit sich, hilft Energieressourcen einzusparen und zahlt sich auf Dauer aus.