Brandschutzbeauftragte liefern notwendiges Fachwissen

Die Rolle der Brandschutzbeauftragten und -helfer bei der Organisation des Brandschutzes am Arbeitsplatz stand im Fokus der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) anlässlich des Brandschutztages am 9. Oktober 2022.

Unternehmer sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Firmen angemessen gegen Brandgefahren abzusichern. Risiken und mögliche Gegenmaßnahmen sind in Gefährdungsbeurteilungen zu identifizieren und die Mitarbeiter über die potenziellen Gefahren und die Brandschutzeinrichtungen zu informieren. Sie sind sind außerdem verpflichtet, die Mitarbeiter mindestens einmal jährlich über den Brandschutz und die potenziellen Gefahren auf dem Laufenden zu halten.

Welche Brandschutzmaßnahmen zu treffen sind, hängt von der Art der Betriebsstätte ab. Beispielsweise haben Bürogebäude, Einkaufszentren und Industriegebäude unterschiedliche Brandrisiken, die bei der Planung des Brandschutzes berücksichtigt werden müssen. Brandschutzbeauftragte sind die zentralen Ansprechpartner für Führungskräfte in allen Fragen des betrieblichen Brandschutzes – von der Brandverhütung bis zum betrieblichen Notfallmanagement.

Brandschutzhelfer unterstützen die Arbeit der Brandschutzbeauftragten. Diese haben durch eine Ausbildung und praktische Übungen den sicheren Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen erlernt. Zu den  einschlägigen Schulungsinhalten gehören auch die Grundlagen des vorbeugenden Brandschutzes, Kenntnisse der betrieblichen Brandschutzorganisation, der Brandgefahren und des Verhaltens im Brandfall.

Die Anzahl der in einem Betrieb benötigten Brandschutzhelfer muss so bemessen sein, um den durch eine Gefährdungsbeurteilung ermittelten Bedarf des Betriebes zu decken. Ein typisches Unternehmen verlangt, dass fünf Prozent seiner Mitarbeiter zum Brandschutzhelfern ausgebildet werden, jedoch kann diese Zahl nach Art des Unternehmens, des Brandrisikos und der Größe der Belegschaft variieren. Auch Schichtbetrieb und die Abwesenheit von Mitarbeitern muss berücksichtigt werden.

Weitere Informationen -des Sachgebietes Betrieblicher Brandschutz (https://www.dguv.de/fb-fhb/sachgebiete/brandschutz/index.jsp) der DGUV finden Sie hier:

  • DGUV Information 205-003 „Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten (https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/3872/aufgaben-qualifikation-ausbildung-und-bestellung-von-brandschutzbeauftragten?number=SW21516)“
  • DGUV Information 205-023 Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung (https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/2848/brandschutzhelfer?c=72)
  • DGUV Information 205-001 „Betrieblicher Brandschutz in der Praxis (https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/324/betrieblicher-brandschutz-in-der-praxis)“

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Abstandsregelung für Kamine und Kaminöfen

Wer einen Kamin oder Kaminofen installieren möchte, sollte unbedingt die aktuellen Abstandsregeln kennen. Im Bundesimmissionsschutzgesetz ist aus Brandschutzgründen der Abstand – zum Beispiel 80 cm zu brennbaren Materialien wie Teppichen oder Möbeln – festgelegt. Diese Abstände sind unbedingt einzuhalten, möchte man im Brandfalle ausreichend versichert sein. Der Beitrag erläutert weiterhin die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen für den Betrieb von Kamin und Kaminöfen.


Dieser Beitrag Brandschutz für den Kamin: So viel Abstand ist nötig stammt aus folgender Quelle Focus.de und wurde am 29.11.2022 veröffentlicht.
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Versicherer fürchten Brände und Vergiftungen wegen Ersatzheizungen

Die Versicherer in Deutschland haben ihre Besorgnis über das Potenzial für vermehrte Hausbrände aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Ersatzheizsystemen geäußert. In diesem Jahr wurde eine große Zunahme von Ersatzheizungen beobachtet, von Holzöfen über Radiatoren bis hin zu sogenannten Teelichtheizungen.  Der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, blickt besorgt auf diese Beschaffungen einiger Mieter und Hausbesitzer: Das größte Risiko sieht der Verband in offenen Feuerstellen – Kerzenlicht, Teelichtöfen oder Grills und Feuerschalen. Auch gasbetriebene Heizstrahler sollten nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden. Neben dem erhöhten Brandrisiko befürchtet Asmussen vor allem auch mögliche Vergiftungen durch Kohlenmonoxid, das in hoher Konzentration sogar tödlich wirken kann.

Auch ein übermäßiger Betrieb von Elektroheizungen an der Steckdose kann gefährlich sein. Bei zu vielen Geräten droht eine Überhitzung und Entzündung der Kontakte. Er rät dringend, vor dem Einsatz einen Experten zu fragen. Kamine oder Öfen, die lange nicht benutzt wurden, sollten vor einer Wiederinbetriebnahme von einem Schornsteinfeger inspiziert werden.

Die Sorge der Bürger vor schwindenden Gasvorräten und hohen Energiepreisen hat in diesem Jahr die Nachfrage nach alternativen oder ergänzenden Heizgeräten deutlich gestärkt und auch manch abenteuerliche Alternative zu den konventionellen Energieträgern und Heizkörpern entstehen lassen.


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Whitepaper zu Brandschutz in Industriebauten

Brände in Industriegebäuden verursachen nicht nur Sachschäden, sondern können auch kostspielige Produktionsausfälle verursachen. Wenn ein Geschäft über einen längeren Zeitraum unterbrochen wird, kann dies fatal sein, insbesondere in der heutigen Welt, in der globale Lieferketten und Just-in-Time-Produktion die Norm sind. Rund drei Viertel der von Großbränden betroffenen Unternehmen überleben diese nicht. Das Unternehmen Hekatron hat ein neues und kostenlos herunterladbares Whitepaper erstellt, das reich an Details ist und klare Hintergründe liefert. Dieses Dokument stellt Lösungen für den Brandschutz speziell für Industriegebäude bereit. Es enthält umfangreiche Details darüber, wie diese Gebäude vor Feuer geschützt werden können. Link


Dieser Beitrag Kostenfreies Whitepaper zu Brandschutz in Industriebauten stammt aus folgender Quelle „Brandschutz“ – Google News und wurde am 2022-10-26 22:17:54 veröffentlicht.
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Brandschutz- und Evakuierungsübungen durchführen

Brandschutzübungen werden durchgeführt, damit Mitarbeiter wissen, was im Brandfall zu tun ist und wie sie sich verhalten sollen. Die bloße Theorie allein reicht nicht. Im Notfall ist es wichtig, die Fluchtwege und Sammelplätze zu kennen. Sind diese Übungen gesetzlich vorgeschrieben und regelmäßig durchzuführen?

Die Notwendigkeit zur Durchführung von Unterweisungen sowie Brandschutz- und Evakuierungsübungen ist im Paragraphen § 10 Arbeitsschutzgesetz sowie der Arbeitsstättenregelung (ASR) 2.3 beschrieben. Demzufolge sind Unternehmer grundsätzlich für die Sicherheit ihrer Beschäftigten verantwortlich. Im Rahmend der Novellierung der ASR A2.3 ist festgelegt, dass mindestens alle zwei bis fünf Jahre eine Übung stattfinden sollte.


Dieser Beitrag Brandschutz- und Evakuierungsübungen planen und durchführen | Arbeitsschutz stammt aus folgender Quelle „haufe.de und wurde am 30.09.2022 veröffentlicht.
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Frühzeitige Branderkennung mit Wärmebildkameras

Die Verwendung von Wärmebildkameras zur automatischen Überwachung von Temperaturänderungen in Kraftstofflagern oder auch Lagerhäusern kann dazu beitragen, Katastrophen zu verhindern und die Sicherheit für Arbeiter und die Öffentlichkeit zu verbessern sowie die Anforderungen von Versicherern zu erfüllen. Intelligente Sensorkameras dienen zur Brandfrüherkennung und sind in der Lage, unabhängig von den Lichtverhältnissen klare und detaillierte Bilder zu liefern. Die Benutzer solcher Geräte können sogar vorkonfigurierte Temperaturalarme anpassen, um vorübergehende Änderungen wie die Anwesenheit eines Gabelstaplers oder eines Arbeiters zu berücksichtigen und Fehlalarme zu vermeiden.


Dieser Beitrag Frühzeitige Branderkennung mit Wärmebildkameras von Teledyne FLIR – Brandschutz | News | Technische Logistik stammt aus folgender Quelle „Technische LogistikNews und wurde am 30.08.2022 veröffentlicht.
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