In Baumärkten und im Internet ist die Nachfrage nach Kaminöfen und Gasflaschen sprunghaft gestiegen – die Sorge vor einem Blackout ist mittlerweile recht groß.

Auf der Suche nach alternativen Energieträgern sind vor allem Kaminöfen in den Blickpunkt geraten – nach Auskunft des Bundesverbandes der Schornsteinfeger ist der Wunsch nach Beratung geeigneter Öfen hier um etwa 75 Prozent gestiegen. Doch so schnell lässt sich der Wunsch nach einer Alternative oder Ergänzung der Gasheizungen nicht realisieren, die Hersteller kommen aktuell bei dem Nachfragevolumen nicht hinterher. Lieferzeiten von mehr als sechs Monaten sind eher die Regel denn eine Ausnahme.

Auch Propangasflaschen sind mittlerweile zu einem knappen Gut geworden. Die meisten Baumärkte melden Ausverkauf oder sind nur noch bereit, volle Behälter gegen die Rückgabe eines leeren Behälters zu verkaufen. Die Verbraucher horten die Gasflaschen, um im Falle eines Blackouts oder eines Gasnotstands die Wohnungen und Häuser mit einem Grill oder einem Terrassenstrahler zu beheizen. Davon raten Brandschutzexperten dringend ab – zu groß ist die Gefahr von Zimmerbränden oder auch einer Vergiftung mit Kohlenmonoxid.


Dieser Beitrag stammt aus unserer eigenen Redaktionsabteilung.